Wer Coins schürft, sollte nicht nur auf Rechenpower setzen, sondern auch auf steuerliches Know-how. Denn das Finanzamt interessiert sich brennend für deine Erträge. Ist dein Mining privat oder gewerblich? Welche Einnahmen musst du versteuern – und ab wann?
In diesem Guide erfährst du, wie Krypto-Mining in Deutschland steuerlich behandelt wird. Klar, kompakt und praxisnah – und wenn du tiefer einsteigen willst: In unserem umfassenden Krypto-Steuerguide für Deutschland findest du alle wichtigen Infos zur Besteuerung von Kryptowährungen im Überblick.
Das Wichtigste zum Krypto-Mining auf einen Blick
- Mining ist steuerpflichtig: Sobald du Coins erhältst, musst du diese versteuern.
- Zuflussprinzip: Die Coins müssen zum Zeitpunkt des Zuflusses mit dem Marktwert in Euro bewertet und versteuert werden.
- Privat oder gewerblich: Die steuerliche Einordnung hängt vom Umfang, der Organisation und der Gewinnerzielungsabsicht ab – der Einzelfall entscheidet.
- Freibeträge nutzen: Beim privaten Mining (Hobby-Mining) gelten eine Freigrenze von 256 € für Krypto-Einkommen und eine Freigrenze von 1.000 € für private Veräußerungsgewinne.
- Dokumentation ist Pflicht: Das Finanzamt fordert eine lückenlose Dokumentation aller relevanten Transaktionsdaten.
Was ist Mining?
“Mining“ – also das Schürfen von Kryptowährungen – ist der Prozess, bei dem neue Coins erzeugt und Transaktionen innerhalb eines Blockchain-Netzwerks bestätigt werden. Im Kern handelt es sich um ein dezentrales System zur Validierung von Daten, bei dem Miner komplexe Rechenaufgaben lösen.
Wer diese Aufgaben als Erster löst, erhält als Belohnung neu generierte Coins – wie etwa Bitcoin. Mining ist also weit mehr als ein technisches Hobby: Es bildet das Rückgrat vieler Kryptowährungen und sorgt für Sicherheit und Transparenz im Netzwerk.
Die Formen von Mining
Je nach technischer Ausstattung, Know-how und Investitionsbereitschaft gibt es unterschiedliche Wege, Kryptowährungen zu minen. Diese Mining-Formen unterscheiden sich nicht nur im technischen Aufwand, sondern auch in ihrer steuerlichen Relevanz.
Solo-Mining
Beim Solo-Mining betreibst du deine eigene Mining-Node. Du stellst deine eigene Hardware zur Verfügung, trägst die gesamten Strom- und Wartungskosten, aber erhältst auch die vollständige Belohnung, wenn ein Block erfolgreich validiert wird. Jedoch ist diese kostenintensive Form von Mining meist großen Unternehmen oder speziellen Mining-Farmen vorbehalten.
Steuerliche Einordnung: Solo-Mining gilt in der Regel als gewerbliche Tätigkeit.
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Pool-Mining
Beim Pool-Mining schließen sich mehrere Miner zusammen, um gemeinsam Rechenleistung bereitzustellen. Wenn der Pool einen Block findet, wird die Belohnung anteilig an alle Teilnehmenden verteilt – je nach eingebrachter Leistung.
Cloud-Mining
Hierbei mietest du Rechenleistung von externen Anbietern – häufig über ausländische Mining-Plattformen. Du zahlst eine Gebühr und bekommst im Gegenzug einen Teil der Mining-Erträge, ohne selbst Hardware betreiben oder warten zu müssen.
Was versteht das Finanzamt unter Krypto-Mining?
Für viele klingt Mining zunächst nach einem rein technischen Vorgang – für das Finanzamt ist es jedoch eine wirtschaftliche Tätigkeit. Dabei geht es nicht nur um den technischen Ablauf, sondern vor allem um die Erzielung von steuerlich relevanter Einnahmen.
Das Finanzamt sieht Krypto-Mining grundsätzlich als einen Anschaffungsvorgang. Rewards bzw. erhaltene Coins gelten als eine Gegenleistung für die zur Verfügung gestellte Rechenleistung und sind daher steuerlich relevant.
Bereits mit dem ersten verdienten Coin – auch wenn du keine Euro-Beträge erhältst – tritt eine potenzielle Steuerpflicht ein. Entscheidend ist, wie das Mining betrieben wird und welchen Umfang es hat. Denn die Finanzverwaltung unterscheidet genau, ob es sich um eine private oder gewerbliche Tätigkeit handelt.
Privates oder gewerbliches Krypto-Mining?
Mining ist nicht gleich Mining – Während du vielleicht nur ein paar Coins im Nebenbei schürfst, könnte das Finanzamt darin schon eine gewerbliche Tätigkeit sehen. Die Grenze zwischen “Hobby“ und „Unternehmertum“ ist im Steuerrecht oft fließend. Entscheidend ist dabei, wie organisiert an die Sache herangegangen wird und ob eine strategische Gewinnerzielung dahintersteckt.
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Steuerliche Behandlung von Krypto-Mining
Wer Einnahmen mit Mining erzielt, muss diese grundsätzlich versteuern. Wie genau das geschieht, hängt davon ab, ob es sich um private oder gewerbliche Einkünfte handelt – und wie die Mining-Tätigkeit konkret ausgestaltet ist. Das aktuelle BMF-Schreiben zum Thema Kryptowährungen schafft diesbezüglich auch mehr Klarheit, insbesondere zur Einordnung von Mining als gewerbliche Tätigkeit.
Private Mining-Einnahmen
In manchen Fällen gilt Mining als private sonstige Leistung – etwa bei gelegentlichem Mining ohne strategische Gewinnerzielungsabsicht.
Besteuerung der Mining-Einnahmen:
- Einkunftsart: Sonstige Einkünfte
- Steuersatz: 0 - 45 % Einkommensteuer
- Zeitpunkt der Besteuerung: Die Einnahmen werden zum Zeitpunkt des Zuflusses anhand des Marktwerts in Euro bewertet.
- Freigrenze: Einnahmen bis 256 € pro Jahr steuerfrei – bei Überschreitung wird der komplette Betrag steuerpflichtig
Info: Diese Regeln gelten auch für andere Krypto-Einnahmen. Mehr Infos findest du in den Guides zur Staking-Steuer und Lending-Steuer.
Steuern beim Verkauf von Kryptowährungen:
- Verkauf innerhalb eines Jahres: 0 - 45 % Einkommensteuer auf den Wertzuwachs
- Verkauf nach einem Jahr Haltedauer: Steuerfrei
- Freigrenze: Gewinne aus privaten Veräußerungsgeschäften sind bis 1.000 € pro Jahr steuerfrei. Wird die Krypto-Freigrenze überschritten, ist der gesamte Gewinn steuerpflichtig
Wichtig: Nicht nur ein Verkauf gegen Euro, sondern auch ein Tausch in eine andere Kryptowährung gilt als Veräußerung. Mehr Details dazu und wann generell Krypto-Steuern anfallen, findest du in unserem Krypto-Steuer Deutschland Artikel.
Gewerbliche Mining-Einnahmen
Wird Mining regelmäßig, selbstständig, organisiert und mit Gewinnerzielungsabsicht betrieben, liegt in der Regel eine gewerbliche Tätigkeit vor.
Besteuerung gewerblicher Mining-Einnahmen:
- Einkunftsart: Gewerbliche Einkünfte
- Steuersatz: Je nach Rechtsform und Höhe der Einnahmen
- Gewerbesteuer: Ab einem Gewinn von 24.500 € jährlich kann zusätzlich Gewerbesteuer anfallen
- Umsatzsteuer: Bei bestimmten Dienstleistungen möglich (z. B. Cloud-Mining)
- Zeitpunkt der Besteuerung: Die Einnahmen werden zum Zeitpunkt des Zuflusses mit dem Gegenwert in Euro bewertet.
Steuern beim Verkauf von Kryptowährungen:
- Coins gehören zum Betriebsvermögen
- Keine Haltefrist, kein Freibetrag – jede Wertsteigerung wird besteuert
Freibetrag für Krypto-Mining
Auch wenn Krypto-Mining grundsätzlich steuerpflichtig ist, bedeutet das nicht automatisch, dass jede Einnahme sofort zu einer Steuerzahlung führt. In bestimmten Fällen greifen steuerliche Freibeträge bzw. Freigrenzen:
Freibetrag bei privatem Mining
- Freigrenze für sonstige Einkünfte: Einnahmen aus privaten sonstigen Leistungen bleiben steuerfrei, solange sie 256 € im Kalenderjahr nicht überschreiten.
- Freigrenze bei Veräußerung von Kryptowährungen: Wenn du deine Coins später verkaufst, kannst du zusätzlich die Freigrenze für private Veräußerungsgeschäfte nutzen:
- Gewinne bleiben bis 1.000 € pro Jahr steuerfrei
- Wird diese Freigrenze überschritten, ist der gesamte Veräußerungsgewinn steuerpflichtig
- Nach einer Haltedauer von über einem Jahr ist der Verkauf steuerfrei

Freibetrag bei gewerblichem Mining
- Gewerbesteuerfreibetrag: Es gilt ein jährlicher Freibetrag von 24.500 € Gewinn. Erst wenn dein Gewinn aus dem Mining diesen Betrag übersteigt, wird Gewerbesteuer fällig.
- Grundfreibetrag bei der Einkommensteuer: Unabhängig von der Art der Einkünfte hast du Anspruch auf den allgemeinen Grundfreibetrag (2024: 11.604 € für Ledige / 23.208 € für Verheiratete). Einkommen bis zu diesem Betrag bleiben einkommensteuerfrei.
Steueroptimierung für Miner: Steuern umgehen!
Denn wer sich mit den Regeln auskennt, kann mit ein paar gezielten Maßnahmen ganz legal Steuern sparen oder vermeiden. Gerade beim Mining gibt es mehrere Stellschrauben zur Steueroptimierung – vor allem durch clevere Gestaltung und gute Planung.
1. Haltefrist ausnutzen (nur bei privatem Mining)
- Für private Veräußerungsgeschäfte gilt eine Krypto-Haltefrist von mindestens 12 Monaten. Danach können Kryptowährungen steuerfrei veräußert werden
2. Beachte Freigrenzen
- Bei privatem Mining sind Einnahmen bis zu 256 € pro Kalenderjahr steuerfrei
- Gewinne aus Coin-Verkäufen unter 1.000 € pro Jahr sind steuerfrei
- Nutze den 24.500 € Gewerbesteuerfreibetrag bei gewerblichen Einnahmen
3. Betriebsausgaben absetzen (bei gewerblichem Mining)
Betriebsausgaben senken deinen zu versteuernden Gewinn und damit auch deine Steuerlast. Dazu gehören zum Beispiel:
- Stromkosten
- Hardware Anschaffungen
- Internet, Hosting, Software, Reparaturen
- Fachliteratur, Steuerberatung, Tools wie CoinTracking
4. Verluste mit Gewinnen gegenrechnen
- Realisierte Krypto-Verluste können mit Gewinnen aus anderen privaten Veräußerungsgeschäften verrechnet werden.
- Übersteigen deine Verluste die Gewinne, können diese ins Folgejahr übertragen und mit zukünftigen Gewinnen verrechnet werden.
5. Einnahmen und Zuflüsse dokumentieren
Eine lückenlose Dokumentation ist nicht nur gesetzlich vorgeschrieben, sondern hilft dir auch, alles im Auge zu behalten für eine korrekte Besteuerung.
- Halte den genauen Zuflusszeitpunkt deiner Coins fest
- Dokumentiere Kurswerte, Verkäufe, Gewinne, Verluste
- Nutze Krypto-Steuer-Rechner wie CoinTracking, um deine Transaktionen automatisiert zu erfassen und steuerkonform aufzubereiten – inklusive Steuerbericht.
7. Steuerrücklagen bilden
- Da auf Mining-Einnahmen eine Einkommensteuer fällig wird, solltest du frühzeitig Rücklagen bilden.
- Je nach persönlichem Steuersatz kann die Steuerbelastung bis zu 45 % betragen – behalte das im Kopf, bevor du das Geld ausgibst.
8. Steuerberater mit Krypto-Erfahrung einbeziehen
- Ein Krypto-Steuerberater kann nicht nur bei der Steuererklärung helfen, sondern auch strategisch beraten, wie du deine Mining-Aktivitäten steuerlich optimal gestaltest.
Steuerliche Behandlung eines Mining-Gewerbe
Eine gewerbliche Tätigkeit liegt sehr wahrscheinlich vor, wenn jemand speziell für das Mining konzipierte Hardware anschafft und stets darauf achtet, die jeweils profitabelste Kryptowährung zu minen. Des Weiteren ergibt sich eine gewerbliche Einordnung, wenn folgende Punkte erfüllt werden:
- Selbständigkeit
- Nachhaltiges betreiben (regelmäßiges Mining)
- Gewinnabsicht
- Teilnahme am wirtschaftlichen Verkehr (Anbieten der Mining-Dienstleistung)
In diesem Fall müssen die Einkünfte aus dem Mining als „Einkünfte aus Gewerbebetrieb“ deklariert werden und es kann die Gewerbesteuer anfallen. Bei einer gewerblichen Tätigkeit gibt es auch keine Haltefrist, die generierten digitalen Assets können also nie steuerfrei verkauft werden. Die Kosten für das Mining können allerdings als Betriebsausgaben abgezogen werden. Im Fall eines Mining-Gewerbe solltest du jedenfalls mit einem Steuerexperten für Kryptowährungen zusammenarbeiten.
Deklaration von Mining-Einnahmen
Mining-Einnahmen zählen als sonstige Einkünfte und werden in der Anlage SO der Steuererklärung im Bereich “Leistungen” erfasst.

Gewinne und Verluste aus der Veräußerung von Kryptowährungen bzw. Rewards werden in der Anlage SO unter „Einheiten virtueller Währungen und / oder sonstige Token“ erfasst.
Tipp: Hier kann auf den CoinTracking Steuerreport verwiesen werden, dieser enthält alle relevanten Transaktionsdaten und sollte als Anlage mitgesendet werden.

Der Gewinn bzw. Verlust muss in Zeile 54 (Box 114 bzw. 115) übertragen werden.

Eine noch detailliertere Beschreibung zur Erstellung der Steuererklärung sowie weitere Tipps findest du in unserem Krypto-Steuer Guide.
Abgabefrist für die Steuererklärung
Abgabefrist für die Steuererklärung von 2024:
- Ohne Steuerberater: 31. Juli 2025
- Mit Steuerberater: 30. April 2026
Abgabefrist für die Steuererklärung von 2025:
- Ohne Steuerberater: 31. Juli 2026
- Mit Steuerberater: 28. Februar 2027
Tipps für die Mining-Steuererklärung
- Alle Einnahmen vollständig erfassen: Auch kleine Transaktionen oder anteilige Pool-Erträge.
- Zuflusszeitpunkt und Marktwert dokumentieren: Der Marktwert in Euro zum Zeitpunkt des Zuflusses ist die Basis für die Besteuerung.
- Trenne privat und betrieblich: Zum Beispiel durch getrennte Wallets, separater Hardware oder klarer Dokumentation je nach Tätigkeitsform.
- Verkaufsdaten sauber dokumentieren: Zur Berechnung von Veräußerungsgewinnen oder Verlusten und zur Prüfung der Haltefrist.
Mining-Steuer Report mit CoinTracking erstellen
Um deine Mining-Einnahmen korrekt zu versteuern, musst du sie sauber dokumentieren. CoinTracking hilft dir dabei, indem es Mining-Transaktionen automatisch erfasst und einen vollständigen Steuerbericht generiert.

Mining-Transaktionen überprüfen
- CoinTracking erkennt Mining-Rewards in der Regel automatisch.
- Falls eine Transaktion nicht als Mining erfasst wurde, kannst du sie auch manuell eintragen oder ändern.

Steuerbericht in CoinTracking erstellen
Sobald deine Mining-Transaktionen korrekt erfasst sind, kannst du den Steuerbericht mit wenigen Klicks generieren:
1️⃣ Einloggen in dein CoinTracking-Konto.
2️⃣ Zum Menüpunkt „Steuer Report“ navigieren.

3️⃣ Steuermethode und Exportoptionen wählen (z. B. FIFO).

4️⃣ Auf #Neuen Steuer Report generieren“ klicken.

Dein gesetzeskonformer Krypto-Steuerreport mit CoinTracking
Die korrekte und lückenlose Dokumentation aller Transaktionen ist essenziell, um deine Krypto-Steuerpflichten zu erfüllen und steuerfreie Verkäufe im Falle einer Prüfung nachweisen zu können.
Mit CoinTracking erhältst du einen automatisierten Steuerreport, der alle relevanten Mining-Daten für deine Steuererklärung enthält und konform mit den deutschen Steuergesetzen ist.
Warum CoinTracking die smarte Wahl für deine Krypto-Steuern ist?
- Automatische Berechnung der Haltefrist für alle deine Krypto-Transaktionen
- Berechnung von Gewinnen und Verlusten von allen Kryptowährungen
- Direkter Import von Daten aus Börsen & Wallets
- Steuerkonforme Berichte für Deutschland, Österreich, Schweiz & viele weitere
- Exportierbarer Steuerbericht, den du direkt für deine Steuererklärung nutzen kannst
Tipp: Falls du Unterstützung bei der Steuererklärung benötigst, kannst du den CoinTracking Full-Service nutzen, bei dem ein Steuerexperte deine Krypto-Steuern für dich erstellt.
Versteuerung von Mining im Ausland
Mining-Steuer in Österreich
Wenn du als Privatperson in Österreich Mining betreibst, unterliegen die Gewinne einem Steuersatz von 27,5 % bei Zufluss. Wird eine Kryptowährung verkauft und hat sich in der Zwischenzeit im Wert gesteigert, wird auch der Wertzuwachs mit 27,5 % besteuert. Mehr dazu in unserem Guide zur Mining-Steuer in Österreich.
Länder ohne Mining-Steuer
Länder wie beispielsweise die Schweiz, Malta oder Singapur erheben keine Steuern auf Krypto-Einkünfte. Allerdings ist hierbei zu beachten, dass bei einer Verlagerung von Mining-Aktivitäten ins Ausland auch weitere rechtliche und wirtschaftliche Aspekte zu berücksichtigen sind.
Dein Krypto-Portfolio-Manager!
FAQs für Krypto Steuer Mining Guide
Ist Krypto-Mining steuerpflichtig?
Ja. Sobald du durch Mining Coins erhältst, entsteht eine steuerpflichtige Einnahme. Die Coins müssen zum Zeitpunkt des Zuflusses mit dem Marktwert in Euro bewertet und je nach Einordnung als sonstige Einkünfte oder gewerbliche Einkünfte versteuert werden.
Wie hoch sind die Steuern auf Mining?
Beim privaten Mining werden die Einnahmen mit dem persönlichen Einkommensteuersatz (14-45 %) bei Zufluss und ggf. auch beim Verkauf versteuert.
Ist Krypto-Mining in Deutschland legal?
Ja. Mining ist in Deutschland vollkommen legal.
Wo trage ich Mining-Einkünfte in der Steuererklärung ein?
Private Einnahmen werden in der Anlage SO (Leistungen) deklariert. Ein Krypto-Steuerrechner wie CoinTracking kann die Daten für die jeweilige Anlage automatisch vorbereiten.
Wann gilt das Mining als gewerblich?
Ob Mining als gewerblich eingestuft wird oder nicht, muss immer individuell beurteilt werden. Beurteilt wird unter anderem die Organisation und Regelmäßigkeit, Gewinnerzielungsabsicht und ob am wirtschaftlichen Verkehr teilgenommen wird.
Fazit zur Krypto-Mining Steuer in Deutschland
Sobald Coins in deiner Wallet landen, klingelt auch die Steuerpflicht. Die gute Nachricht: Mit dem richtigen Wissen und einer klaren Struktur lässt sich die Besteuerung von Mining-Einnahmen rechtssicher und effizient umsetzen. CoinTracking nimmt dir einen Großteil der Arbeit ab – von der automatisierten Erfassung deiner Mining-Transaktionen bis zum fertigen Steuerreport. Und wenn du auf Nummer sicher gehen willst, lohnt sich eine Beratung durch einen Krypto-Steuerexperten – so wird deine Steuererklärung korrekt, vollständig und risikofrei abgewickelt.
Haftungsausschluss: Alle oben bereitgestellten Informationen dienen nur zu Informationszwecken und sollten nicht als professionelle Anlage-, Rechts- oder Steuerberatung angesehen werden. Sie sollten Ihre eigene Recherche durchführen oder sich bei der Anlage an einen professionellen Finanzberater wenden.






