Krypto Steuern in Deutschland: Der Guide für Bitcoin & Co für 2024

6 Jan, 2024 · 20 min read

Kryptowährungen haben in den letzten Jahren stark an Popularität gewonnen und immer mehr Menschen interessieren sich für Investitionen in Bitcoin, Ethereum und Co. Investitionen können lukrativ sein und neben den potenziellen Gewinnen gibt es auch steuerliche Aspekte, die Anleger beachten müssen. In diesem Guide werden wir einen umfassenden Überblick über die Steuerregelungen für Kryptowährungen in Deutschland geben und wichtige Informationen liefern, um den steuerlichen Verpflichtungen gerecht zu werden.

Das Wichtigste zur Krypto Steuer
  • Kryptowährungen gelten als sonstige Wirtschaftsgüter.

  • Veräußerungsgewinne werden mit dem persönlichen Einkommensteuersatz besteuert.

  • Die Berechnung der Steuerlast erfolgt nach dem First in First Out Prinzip. Verluste können mit Gewinnen gegengerechnet werden, um die Steuerlast zu reduzieren.

  • Es gibt steuerliche Unterschiede je nach Art des Investments.

  • Je nach Situation gelten verschiedene Freigrenzen

Kryptowährungen als Privatanleger versteuern – Darauf musst du achten!

Kryptowährungen gelten in Deutschland als “sonstige Wirtschaftsgüter„. Als Privatanleger werden Veräußerungsgewinne von Kryptowährungen als “steuerpflichtige Spekulationsgeschäfte“ behandelt und mit dem persönlichen Einkommensteuersatz besteuert.

Es liegt in der Verantwortung des Anlegers, eine umfassende Dokumentation der Krypto-Aktivitäten zu führen. Eine lückenlose Aufzeichnung ist wichtig, um Schätzungen seitens des Finanzamts zu vermeiden und eine transparente steuerliche Behandlung sicherzustellen.

Wann müssen Gewinne aus Krypto’s versteuert werden?

Gemäß der aktuellen steuerlichen Behandlung müssen Gewinne aus dem Verkauf oder Tausch von Kryptowährungen versteuert werden. Dabei ist der Zeitpunkt des Zuflusses und des Verkaufs maßgeblich.

Die Spekulationsfrist

Sobald die Kryptowährungen innerhalb der einjährigen Spekulationsfrist in Euro oder andere FIAT-Währungen umgetauscht oder als Zahlungsmittel verwendet werden, entsteht ein steuerpflichtiges Ereignis. Resultierende Gewinne aus Veräußerungen nach der einjährigen Haltefrist sind steuerfrei.

First in First Out (FiFo)

Die Berechnung der Steuerlast erfolgt in der Regel nach dem First in First Out (FiFo) Prinzip. Das bedeutet, dass die zuerst angeschafften Kryptowährungen auch zuerst verkauft oder getauscht werden. Die Anschaffungskosten der zuerst erworbenen Kryptowährungen werden dann zur Berechnung des steuerpflichtigen Gewinns herangezogen.

Beispielrechnung FiFo

Um das FiFo-Prinzip zu verdeutlichen, nehmen wir an, dass ein Anleger im Januar 2022 einen Bitcoin für 10.000 Euro gekauft hat und im März 2023 einen weiteren Bitcoin für 25.000 Euro erworben hat. Wenn der Anleger im Juni 2023 einen Bitcoin für 30.000 Euro verkauft, werden die Anschaffungskosten des zuerst gekauften Bitcoins (10.000 Euro) zur Berechnung des steuerpflichtigen Gewinns herangezogen. Der Gewinn beträgt also 20.000 Euro.

Last in First Out (LiFo)

Bei dieser Methode wird angenommen, dass die zuletzt angeschafften Kryptowährungen zuerst verkauft oder getauscht werden. Es ist wichtig zu beachten, dass diese Methode von den Finanzämtern meist nicht akzeptiert wird.

Freigrenze

Für Privatanleger gibt es eine Freigrenze von 600 Euro pro Jahr. Das bedeutet, dass Krypto-Gewinne bis zu diesem Betrag steuerfrei sind. Erst wenn die Gewinne die Freigrenze überschreiten, sind sie steuerpflichtig.

Beispielrechnung Freigrenze

Ein Privatanleger hat im Jahr 2022 Gewinne aus dem Verkauf von Kryptowährungen in Höhe von insgesamt 3.000 Euro erzielt. Da die Freigrenze überschritten ist, muss der volle Gewinn versteuert werden.

Unterschied zwischen Freigrenze und Freibetrag

Die Steuerfreigrenze bei privaten Veräußerungsgeschäften besagt, dass Gewinne bis zu einem Betrag von 600 Euro steuerfrei sind. Wenn die Gesamtgewinne aus privaten Veräußerungsgeschäften jedoch 601 Euro oder mehr betragen und somit über dieser Grenze liegen, müssen die Gewinne vollständig versteuert werden.

Im Gegensatz dazu unterliegt beim Steuerfreibetrag nur der zusätzliche Betrag der Besteuerung. Bei einem Freibetrag von 600 Euro und erwirtschafteten Gewinnen von 650 Euro, müssten daher nur 50 Euro versteuert werden.

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Steuerlast reduzieren – Verluste gegenrechnen

Eine gute Nachricht für Krypto-Anleger ist, dass Verluste mit Gewinnen aus Kryptowährungen gegengerechnet werden können, um die Steuerlast zu reduzieren.

Wichtig: Wenn Kryptowährungen innerhalb eines Jahres mit Verlust verkauft werden, besteht die Möglichkeit, diese Verluste gegen Gewinne zu verrechnen. Diese Verluste können auch in das Folgejahr übernommen werden. Jedoch können Verluste, die nach Ablauf eines Jahres entstehen, steuerlich nicht mehr berücksichtigt werden.

Beispielrechnung Verluste

Angenommen, ein Privatanleger hat im Jahr 2023 Gewinne aus dem Verkauf von Kryptowährungen in Höhe von insgesamt 3.000 Euro erzielt. Zusätzlich hat er Verluste von 1.500 Euro durch den Verkauf anderer Kryptowährungen erlitten.

Berechnung:

Gesamte Gewinne:
3.000 Euro
Gesamte Verluste:
1.500 Euro
Steuerpflichtige Gewinne:
3.000 Euro – 1.500 Euro = 1.500 Euro

Der Anleger müsste dementsprechend Steuern auf den Betrag von 1.500 Euro entrichten.

Damit die Berechnungen dem Finanzamt im Falle auch plausibel dargelegt werden können, ist es enorm wichtig, alle Transaktionen genau zu dokumentieren und aufzuzeichnen.

Steuerliche Auswirkung bei Einkommensgenerierung

Bis hierhin wurde nur auf den Kauf und Verkauf von Kryptowährungen eingegangen. Neben dem einfachen Handel mit Kryptowährungen gibt es verschiedene andere Möglichkeiten, mit Kryptos Einkommen zu generieren. Hier sind einige Beispiele und ihre steuerlichen Auswirkungen.

Mining Steuer

Beim Mining von Kryptowährungen entstehen neue Coins als Belohnung für das Lösen komplexer mathematischer Probleme. Der Wert dieser neu generierten Coins zum Zeitpunkt des Zuflusses ist als steuerpflichtiges Einkommen einzuordnen. Wird die Freigrenze von 256 Euro pro Jahr überschritten, müssen die Einkünfte mit dem persönlichen Einkommensteuersatz versteuert werden.

Werden die neu generierten Assets innerhalb eines Jahres gewinnbringend verkauft, fallen weitere Steuern an. Verkäufe von Mining-Rewards gelten als privates Veräußerungsgeschäft, bei dem die allgemeine Freigrenze von 600 Euro gilt.

Welche Mining-Formen es gibt und ab wann es als gewerblich einzuordnen ist, erklärt unser Krypto-Mining Guide.

Liquidity Mining Steuer

Liquidity Mining bezieht sich auf das Bereitstellen von Liquidität für dezentrale Finanzplattformen (DeFi) im Austausch für Belohnungen in Form von Kryptowährungen. Die erhaltenen Coins oder Belohnungen gelten als steuerpflichtige Kapitaleinkünfte.

Das Hinzufügen von Assets in den Liquiditätspool ist als steuerpflichtiger Verkauf einzuordnen, welcher der persönlichen Einkommensteuer unterliegt. Das gleiche gilt für die Rücknahme der ursprünglichen Assets aus dem Pool, beziehungsweise für den Verkauf der LP-Token. Es gilt eine Freigrenze von 600 Euro.

Weitere Informationen und zusätzliche Hilfestellungen sind in unserem Steuer-Guide für Liquidity-Mining zu finden.

Staking Steuern

Wird die Freigrenze von 256 Euro überschritten, fallen Steuern beim Staking an.. Die erhaltenen Rewards gelten als “sonstige Leistungen” und werden bei Zufluss mit dem persönlichen Einkommensteuersatz besteuert. Die Rewards werden wie gekaufte Kryptowährungen behandelt und unterliegen der einjährigen Spekulationsfrist.

Ein Verkauf der Rewards innerhalb der einjährigen Haltedauer löst ein privates Veräußerungsgeschäft aus. Der Wertzuwachs bzw. der Gewinn muss mit dem persönlichen Einkommensteuersatz versteuert werden. Es gilt eine Freigrenze von 600 Euro.

Achtung: Verlieren die Staking-Rewards nach Erhalt an Wert, gilt als Bemessungsgrundlage für die Steuer trotzdem der Wert zum Zeitpunkt des Zuflusses.

Das Staking hat dabei keinen Einfluss auf die Haltefrist der gekauften Kryptowährungen. Für Kryptowährungen, die zum Staking verwendet werden, verlängert sich die einjährige Spekulationsfrist nicht.

Krypto Lending Steuer

Das Verleihen von Kryptowährungen kann ebenfalls steuerpflichtiges Einkommen generieren. Prinzipiell handelt es sich dabei um ein Krypto-Darlehen, wofür Zinsen ausbezahlt werden. Die Einnahmen werden anhand des Marktwerts zum Zeitpunkt des Zuflusses gemessen, Beträge über der Freigrenze von 256 Euro sind zu versteuern.

Bei diesen Zinserträgen handelt sich um “Einkünfte aus sonstigen Leistungen”, die mit dem persönlichen Einkommensteuersatz in Höhe von bis zu 45 % versteuert werden.
Verkäufe innerhalb der einjährigen Spekulationsfrist gelten als privates Veräußerungsgeschäft und sind ebenfalls mit dem persönlichen Einkommensteuersatz zu versteuern.

Alle Details erfährst du in unserem Krypto Lending Steuer Guide.

Steuern bei Verwendung als Zahlungsmittel

Wenn Kryptowährungen als Zahlungsmittel für den Kauf von Waren oder Dienstleistungen verwendet werden, wird dies mit einem Verkauf bzw. Tausch gleichgesetzt. Dabei gilt auch die einjährige Spekulationsfrist. Werden also Kryptowährung für den Kauf benutzt, die bereits länger als ein Jahr gehalten wurden, sind etwaige Gewinne steuerfrei.

Investments im Blick

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Ab wann gilt der Handel mit Kryptowährungen als gewerblich?

Die Grenze, ab wann der Handel mit Kryptowährungen als gewerblich gilt, ist nicht eindeutig definiert und kann von verschiedenen Faktoren abhängen. Finanzämter bewerten Krypto-Trades anhand von Kriterien wie Häufigkeit, Art und Volumen der Transaktionen sowie erzielte Gewinne.

Der gewerbliche Handel mit Kryptowährungen hat Nachteile, wie den Verlust der einjährigen Haltefrist, die Pflicht zur Gewerbeanmeldung und die Zahlung von Gewerbesteuer. Die Einstufung als gewerblicher Händler hängt realistischerweise davon ab, ob unternehmerische Merkmale wie Beschäftigung von Mitarbeitern oder Anmietung von Büroräumen vorliegen. Bestimmte Krypto-Aktivitäten wie Mining, Staking, Margin-Trading oder die Herstellung von NFTs können als Anzeichen für gewerbliche Tätigkeit gewertet werden.

Krypto Trading Steuer

Krypto-Gewinne, die durch Derivate, Margin-Trading oder Futures erzielt werden, gelten in Deutschland als “Einkünfte aus Kapitalvermögen” und unterliegen der pauschalen Kapitalertragsteuer in Höhe von 25%. Hier greift keine einjährige Spekulationsfrist. Wenn die Gewinne aus allen Kapitalerträgen die Freigrenze von 801 Euro nicht überschreiten, sind sie steuerfrei.

Steuerliche Unterschiede nach Art des Investments

Die steuerliche Behandlung von Kryptowährungen kann je nach Art des Investments unterschiedlich sein. Hier sind einige gängige Investitionsarten und ihre steuerlichen Auswirkungen.

Kauf als Krypto-CFD

CFD steht für “Contracts for Difference” bzw. Differenzkontrakte. Sie gelten steuerlich als Termingeschäft und werden demnach mit der Abgeltungssteuer in Höhe von 25 % inkl. Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer besteuert.

Kauf von Krypto-Zertifikaten

Der Kauf von Krypto-Zertifikaten wird steuerlich wie der Kauf von CFDs behandelt. Auch hier gilt die Abgeltungssteuer von 25 % inkl. Annexsteuern (Solidaritätszuschlag, Kirchensteuer).

Kauf von Krypto ETFs

Der Handel mit Krypto-ETFs wird als Schuldverschiebung mit der Kapitalertragssteuer in Höhe von 25 % inkl. Annexsteuern versteuert.

Kauf von echten Kryptowährungen

Der Kauf von echten Kryptowährungen wie Bitcoin oder Ethereum wird nach den oben genannten Regeln behandelt. Krypto-Verkäufe gelten als “Private Veräußerungsgeschäfte” und sind mit dem persönlichen Einkommensteuersatz zu besteuern.

NFT Steuern

Im Gegensatz zu üblichen Kryptowährungen sind Non Fungible Token (NFTs) einzigartig und eindeutig identifizierbar, während Bitcoins untereinander austauschbar und nicht voneinander zu unterscheiden sind.

Aufgrund der Ähnlichkeit mit Kryptowährungen liegt aber eine gleiche steuerrechtliche Behandlung bei NFTs nahe. Die entgeltliche Anschaffung und die spätere Veräußerung innerhalb der einjährigen Spekulationsfrist ist als “privates Veräußerungsgeschäft“ zu betrachten.

Wird die Freigrenze von 600 Euro pro Jahr überschritten, wird der Gewinn mit dem persönlichen Einkommensteuersatz versteuert.

Wie müssen Kryptowährungen in der Steuererklärung angegeben werden?

In der elektronischen Einkommensteuererklärung (ELSTER) werden Gewinne oder Verluste aus dem normalen Handel mit Kryptowährungen als “private Veräußerungsgeschäfte“ behandelt und als “sonstige Einkünfte“ in der “Anlage SO” angegeben.

LETZTE CHANCE

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Versteuerung von Kryptowährungen im Ausland

Wenn Anleger Kryptowährungen im Ausland halten oder handeln, gelten die steuerlichen Bestimmungen des jeweiligen Landes. Es ist wichtig, sich über die steuerlichen Regelungen des jeweiligen Landes zu informieren und gegebenenfalls eine steuerliche Beratung in Anspruch zu nehmen.

Krypto-Steuer in Österreich

Im Gegensatz zu Deutschland gelten Gewinne aus Kryptowährungen in Österreich als Kapitalerträge und werden mit einem Steuersatz von 27,5 % versteuert. Die neue Steuerreform (März 2022) sieht keine einjährige Haltefrist mehr vor, weshalb Krypto-Gewinne immer zu versteuern sind.
Allerdings werden Krypto-zu-Krypto-Tauschgeschäfte nicht direkt besteuert. Steuern fallen erst an, wenn diese Kryptowährungen gegen Fiatwährungen, Waren oder Dienstleistungen getauscht werden.

Krypto-Steuer in der Schweiz

In der Schweiz gelten die Gewinne aus dem privaten Handel mit Kryptowährungen in der Regel als steuerfreie Kapitalgewinne. Kapitalverluste sind im Gegenzug allerdings auch nicht absetzbar. Aus diesem Grund gilt die Schweiz als einer der steuerfreundlichsten Standorte im Bezug auf Kryptogeschäfte.

Auf Einkommen von Kryptowährungen aus Lending, Staking oder Mining fällt die Einkommensteuer an. Hier ist der Marktwert zum Zeitpunkt des Zuflusses ausschlaggebend. Die Steuersätze sind dabei von Kanton zu Kanton unterschiedlich und reichen von 1,3 % bis zu 10,1 %.

Krypto-Steuer in Europa

Die steuerlichen Regelungen für Kryptowährungen unterscheiden sich in den verschiedenen europäischen Ländern. Es ist ratsam, sich vor dem Handel oder der Investition in Kryptowährungen über die spezifischen steuerlichen Bestimmungen des jeweiligen Landes zu informieren.

Die kürzlich beschlossene MICA-Verordnung soll eine Harmonisierung des europäischen Kryptomarktes gewährleisten und zielt darauf ab, einen höheren Verbraucherschutz sowie mehr Stabilität und Sicherheit im europäischen Raum durchzusetzen.

6 hilfreiche Tipps zur Versteuerung von Kryptowährungen

Krypto’s länger als ein Jahr halten

Wenn Kryptowährungen länger als ein Jahr gehalten werden und die Haltefrist überstanden wurde sind gewinnbringende Veräußerungen steuerfrei.

Gewinnbringende Veräußerungen von Kryptowährungen sind steuerfrei, wenn die Haltefrist von einem Jahr überschritten wurde.

Krypto Steuerberater suchen

Es kann sinnvoll sein, einen spezialisierten Steuerberater für Kryptowährungen zu konsultieren, um die steuerlichen Verpflichtungen optimal zu erfüllen und mögliche Steuervorteile zu nutzen. CoinTracking bietet einen umfassenden Full-Service in Kooperation mit Steuerexperten an, bei dem die Erstellung deines Steuerberichts komplett für dich übernommen wird.

Steuererklärung mit Krypto Steuer Rechner

Die Verwaltung von Kryptowährungen und die Berechnung der steuerlichen Auswirkungen können mit Hilfe der speziellen Softwarelösung von CoinTracking erleichtert werden. Diese ermöglicht die automatische Erstellung von Transaktionsberichten und Steuerdokumenten.

Krypto-Gewinne mit Verlusten verrechnen

Verluste aus dem Handel mit Kryptowährungen können mit den Gewinnen oder steuerpflichtigen Einkünften gegengerechnet werden.

Transaktionskosten absetzen

Transaktionskosten, die beim Kauf oder Verkauf von Kryptowährungen anfallen, können steuerlich geltend gemacht werden. Es ist ratsam, alle Transaktionsgebühren und Kosten sorgfältig zu dokumentieren.

Freigrenze nutzen

Gewinne bis zum Betrag von 600 Euro sind steuerfrei.

Häufig gestellte Fragen zur
Versteuerung von Kryptowährungen

Wie werden Kryptowährungen versteuert?2023-06-17T00:12:44+01:00

Gewinne aus dem Verkauf von Kryptowährungen unterliegen der Einkommensteuer. Wenn Kryptowährungen in Deutschland innerhalb der einjährigen Spekulationsfrist verkauft und Gewinne erzielt werden, sind diese zu versteuern.

Wie viel Prozent Steuern auf Kryptowährungen?2023-06-17T00:11:45+01:00

Krypto-Gewinne werden mit dem individuellen Einkommensteuersatz versteuert. Je nach Höhe der Einkünfte beträgt dieser zwischen 0 % und 45 %.

Wann fallen bei Kryptowährungen Steuern an?2023-06-17T00:11:30+01:00

Steuern auf Kryptowährungen fallen an, wenn die jeweiligen Freigrenzen überschritten und Gewinne aus dem Verkauf, Tausch oder der Verwendung von Kryptowährungen erzielt werden.

Kann man Krypto Verluste von der Steuer absetzen?2023-06-17T00:11:17+01:00

Ja, Verluste aus dem Handel mit Kryptowährungen können mit Gewinnen oder steuerpflichtigen Einkünften verrechnet und von der Steuer abgesetzt werden. Die Verluste müssen dabei innerhalb der Spekulationsfrist realisiert werden.

Muss ich rückwirkend Steuern auf Kryptowährungen bezahlen?2023-06-17T00:10:47+01:00

Wurden die Steuern in der Vergangenheit nicht ordnungsgemäß entrichtet, ist es auf jeden Fall notwendig, den steuerlichen Verpflichtungen rückwirkend nachzukommen.

Fazit

Die Versteuerung von Kryptowährungen in Deutschland erfordert eine genaue Kenntnis der steuerlichen Regelungen und eine sorgfältige Dokumentation aller Transaktionen. Um die Verwaltung und Berechnung der steuerlichen Auswirkungen zu erleichtern, kann die Steuersoftware von CoinTracking eine große Hilfe sein. Die Software bietet umfangreiche Funktionen und erstellt übersichtliche Berichte, die für die Erstellung der Steuererklärung genutzt werden können.

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Autor
Moritz
Crypto Tax Manager
Tax Expert, Webinar-Host, Content Creator, Crypto Enthusiast and Investor. Interested in everything regarding the crypto space.
Tax Expert, Webinar-Host, Content Creator, Crypto Enthusiast and Investor. Interested in everything regarding the crypto space.

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