Strike Steuern: Bitcoin-Transaktionen importieren & Steuererklärung erstellen
Strike ist eine US-amerikanische Bitcoin- und Lightning-Network-Zahlungs-App. Jede Bitcoin-Transaktion auf Strike — Käufe, gesendete oder empfangene BTC-Zahlungen — ist ein potenziell steuerpflichtiges Ereignis. CoinTracking importiert deine vollständige Strike Transaktionshistorie per CSV und erstellt einen jurisdiktionsspezifischen Steuerbericht für alle Bitcoin-Käufe, Verkäufe, Sends und Lightning-Zahlungen.
Strike Transaktionen in CoinTracking importieren
Sieh, wie du deine Strike Transaktionshistorie als CSV exportierst und in CoinTracking importierst, um deinen vollständigen Krypto-Steuerbericht in wenigen Minuten zu erstellen.
Strike Import kostenlos starten- Jeder Bitcoin-Verkauf, jede Lightning-Zahlung in BTC und jeder Empfang von BTC als Einkommen auf Strike ist ein steuerpflichtiges Ereignis im jeweiligen Steuerjahr. Der Bitcoin-Kauf mit Fiat schafft Anschaffungskosten, ist aber selbst nicht steuerpflichtig. Die steuerliche Compliance liegt vollständig in deiner eigenen Verantwortung.
- CoinTracking unterstützt den Strike CSV-Import. Exportiere deine Transaktionshistorie aus der Strike-App und lade sie in CoinTracking hoch. Alle Bitcoin-Käufe, Verkäufe, Lightning-Sends und -Empfänge werden importiert.
- Der Kauf von Bitcoin mit Fiat über Strike, Fiat-Einzahlungen auf Strike und das Halten von Bitcoin in Strike sind in der Regel keine steuerpflichtigen Ereignisse. Nur Veräußerungen — Verkauf, Ausgabe oder Senden von Bitcoin — lösen eine Steuerpflicht aus.
- Steuerliche Compliance liegt in deiner Verantwortung. Strike ist eine US-amerikanische Plattform und kein EU-regulierter CASP nach DAC8. Dein Finanzamt erhält keine automatischen Meldungen von Strike. Du bist verpflichtet, alle steuerpflichtigen Gewinne und Einkünfte aus Strike-Aktivitäten in deiner jährlichen Steuererklärung anzugeben.
Strike und deine Steuerpflicht
Strike wurde 2019 von Jack Mallers in Chicago, Illinois gegründet. Die App ist eine Lightning-Network-First-Bitcoin-Zahlungsplattform, die es Nutzern ermöglicht, Bitcoin zu kaufen, Zahlungen über das Lightning Network zu senden und zu empfangen sowie sofort zwischen USD und BTC zu wechseln. Strike ist primär in den USA, El Salvador und ausgewählten weiteren Märkten verfügbar. Die Plattform ist Bitcoin-only und fokussiert auf schnelle, kostengünstige Zahlungen und Überweisungen.
Als US-amerikanisches Unternehmen, reguliert durch FinCEN, unterliegt Strike nicht der EU-DAC8-Meldepflicht. Das bedeutet: Das Finanzamt erhält keine automatischen Meldungen über deine Strike-Aktivitäten — du bist selbst dafür verantwortlich, alle steuerpflichtigen Ereignisse in deiner Steuererklärung anzugeben.
Strike Nutzer müssen folgende Transaktionen steuerlich erfassen:
- Bitcoin-Käufe (nicht steuerpflichtig, erzeugen jedoch Anschaffungsnachweise mit Kostenbasis zum Marktpreis des jeweiligen Tages)
- Verkauf von Bitcoin gegen USD/Fiat (steuerpflichtige Veräußerungen)
- Senden von Bitcoin per Lightning Network als Zahlung (jede Zahlung ist eine steuerpflichtige Veräußerung)
- Empfang von Bitcoin als Zahlung oder Einkommen (steuerpflichtige Einnahme zum Marktwert am Empfangstag)
Krypto-Steuer für Strike Nutzer in Deutschland
Strike wird primär in den USA genutzt, ist aber auch in Deutschland und anderen Ländern verfügbar. Das Wichtigste für Strike-Nutzer im Überblick — inklusive der steuerlichen Behandlung von Lightning-Zahlungen.
Bitcoin-Kauf ist kein steuerpflichtiges Ereignis — schafft aber Anschaffungskosten
Der Kauf von Bitcoin mit Fiat über Strike ist in den meisten Ländern für sich genommen kein steuerpflichtiges Ereignis. Jeder Kauf erzeugt jedoch einen Anschaffungseintrag mit einer Kostenbasis, die dem Marktpreis am jeweiligen Tag entspricht. Diese Kostenbasis bestimmt deinen steuerpflichtigen Gewinn oder Verlust beim späteren Verkauf oder bei der Ausgabe dieser Bitcoin.
Bitcoin-Zahlung via Lightning = Veräußerung (§ 23 EStG)
Die Verwendung von Bitcoin für eine Zahlung — ob on-chain oder per Lightning — gilt als Veräußerung dieser Bitcoin nach § 23 EStG. Der steuerpflichtige Gewinn oder Verlust ergibt sich aus der Differenz zwischen dem Marktwert der Bitcoin zum Zahlungszeitpunkt und deinen ursprünglichen Anschaffungskosten. Wird Bitcoin innerhalb eines Jahres nach der Anschaffung veräußert, ist der Gewinn mit dem persönlichen Einkommensteuersatz (bis zu 45 % zzgl. Soli) steuerpflichtig. Nach mehr als einem Jahr Haltedauer ist der Gewinn steuerfrei. Jede Lightning-Zahlung in BTC ist ein separates steuerpflichtiges Ereignis, das CoinTracking einzeln erfasst.
BTC als Zahlung empfangen = sonstige Einkünfte (§ 22 EStG)
Erhältst du Bitcoin als Zahlung für Waren oder Dienstleistungen über Strike, gilt dies in Deutschland als sonstige Einkünfte nach § 22 EStG — zu bewerten zum Marktwert (FMV) der BTC am Tag des Empfangs. Der FMV zum Empfangszeitpunkt wird zugleich deine Anschaffungskosten für eine spätere Veräußerung. CoinTracking erfasst dies als Einnahmenereignis in deinem Steuerbericht.
Haltefrist 1 Jahr und FIFO je Wallet
In Deutschland gilt eine Haltefrist von einem Jahr nach § 23 EStG: Gewinne aus Bitcoin-Veräußerungen sind nach mehr als einem Jahr steuerfrei. Die Kostenbasis ist nach FIFO je Wallet zu berechnen — CoinTracking wendet dies automatisch auf alle deine Strike-Transaktionen an. Die jährliche Freigrenze für private Veräußerungsgewinne beträgt 1.000 Euro.
DAC8 gilt nicht für Strike
Die EU-Richtlinie DAC8 verpflichtet EU-regulierte Krypto-Anbieter (CASPs) ab dem 1. Januar 2026 zur automatischen Meldung von Transaktionsdaten an EU-Steuerbehörden. Strike ist ein US-amerikanisches Unternehmen, reguliert durch FinCEN nach US-Recht — nicht durch EU-Behörden unter MiCAR. Es unterliegt nicht der DAC8-Pflicht. Nutzer in Deutschland und anderen EU-Ländern müssen alle Strike-Aktivitäten selbst melden.
Welche Strike Transaktionen sind steuerpflichtig?
Nach deutschem Steuerrecht ist grundsätzlich jede Bitcoin-Veräußerung über Strike ein steuerpflichtiges Ereignis. Diese Übersicht dient als Orientierung — die genauen Regeln hängen vom Land und der Haltedauer ab.
Steuerpflichtige Ereignisse
- Verkauf von Bitcoin gegen USD/Fiat auf Strike
- Ausgabe/Senden von Bitcoin als Zahlung (jede Zahlung = BTC-Veräußerung)
- Lightning-Zahlungen in BTC gesendet
- BTC als Zahlung oder Einkommen empfangen (Einnahme zum FMV)
Nicht steuerpflichtige Ereignisse
- Kauf von Bitcoin mit Fiat über Strike
- Fiat-Einzahlung auf Strike
- Lightning-Zahlung in USD empfangen (Fiat)
- Halten von Bitcoin in Strike
Die steuerliche Behandlung variiert je nach Land und Haltedauer. Bitte kläre deine individuelle Situation mit einem Steuerberater.
So berechnest du deine Strike Steuern
Strike Nutzer, die häufig Bitcoin-Lightning-Zahlungen tätigen, akkumulieren über das Jahr viele kleine BTC-Veräußerungen — jede mit einer anderen Anschaffungskosten-Basis. Jede Zahlung manuell nach BTC-Wert zum Sendezeitpunkt und ursprünglichen Anschaffungskosten zu erfassen und dann FIFO korrekt anzuwenden ist aufwändig und fehleranfällig.
CoinTracking importiert deine vollständige Strike Transaktionshistorie aus der CSV-Datei, ordnet jedem BTC-Kauf das korrekte Anschaffungsdatum und den Marktpreis zu und wendet FIFO je Wallet automatisch an — wie vom deutschen Steuerrecht gefordert. Anschließend wird ein steuerkonformer Bericht für dein Veranlagungsjahr erstellt — bereit für dein Finanzamt oder deinen Steuerberater.
Strike in CoinTracking importieren – so geht's
In drei Schritten von der CSV zum fertigen Steuerbericht.
- 1
In CoinTracking einloggen und Import öffnen
Klicke nach dem Einloggen in der linken Navigation auf das Import-Symbol. Hier kannst du alle deine Exchanges, Wallets und Blockchains hinzufügen. Suche nach Strike, um zu starten.
- 2
Strike CSV herunterladen und hochladen
Öffne in der Strike-App Einstellungen → Aktivität → Exportieren. Lade deine Transaktionshistorie als CSV-Datei herunter. Suche in CoinTracking nach Strike und lade die CSV hoch. Alle Bitcoin-Käufe, Verkäufe, Lightning-Sends und -Empfänge werden importiert.
- 3
Transaktionen prüfen und Steuerbericht erstellen
Sobald deine Strike Daten importiert sind, validiere die Transaktionen und erstelle den Steuerbericht für dein Veranlagungsjahr. CoinTracking berechnet Kapitalgewinne, Einkünfte und Verluste — inklusive jeder Lightning-Zahlungsveräußerung — und formatiert den Output für Deutschland, bereit für dich oder deinen Steuerberater.
„CoinTracking kann praktisch jede komplexe Transaktion verarbeiten und die Automatisierung spart enorm viel Zeit. Von allen Steuer-Tools, die wir getestet haben, ist CoinTracking das detaillierteste und hat mehr Genauigkeits-Checks als die Konkurrenz."
Strike Steuern nach Land
Die wichtigsten Krypto-Steuerregeln für Länder, in denen Strike genutzt wird. Wähle dein Land für spezifische Regelungen.
USA
- Kurzfristige Gewinne: Normaler Einkommensteuersatz (bis 37 %) für Bitcoin gehalten ≤ 1 Jahr
- Langfristige Gewinne: 0 %, 15 % oder 20 % für Bitcoin gehalten > 1 Jahr
- Lightning-Zahlungen in BTC: Jede Lightning-Zahlung stellt eine steuerpflichtige Veräußerung dar — meldepflichtig auf Form 8949 / Schedule D
- BTC als Einnahme empfangen: Als Einkommen zum FMV am Empfangstag melden
- Kostenbasis: FIFO oder spezifische Identifikation (IRS)
- Behörde: IRS
Deutschland
- § 23 EStG: Bitcoin-Gewinne mit persönlichem Steuersatz (bis 45 %) steuerpflichtig, wenn innerhalb von 1 Jahr verkauft; steuerfrei nach mehr als 1 Jahr Haltedauer
- Jahresfreigrenze: 1.000 Euro/Jahr bei privaten Veräußerungsgewinnen
- Kostenbasis: FIFO je Wallet
- Lightning-Zahlungen: Jede BTC-Lightning-Zahlung ist eine separate Veräußerung — Anlage SO
- BTC empfangen: Sonstige Einkünfte nach § 22 EStG zum FMV am Empfangstag
- Formulare: Anlage SO
Vereinigtes Königreich
- Capital Gains Tax: 18 % (Grundtarif) / 24 % (Hochsatz) ab Oktober 2024
- Jährlicher Freibetrag: £3.000 (2024/25)
- Kostenbasis: Section 104 Pooling (HMRC)
- Lightning-Zahlungen: BTC-Lightning-Zahlungen sind Veräußerungen; Gewinne gegenüber HMRC meldepflichtig
- Behörde: HMRC
El Salvador
- Bitcoin gesetzliches Zahlungsmittel: Seit September 2021 ist Bitcoin in El Salvador nach dem Bitcoin-Gesetz gesetzliches Zahlungsmittel
- Steuerliche Behandlung: Die steuerliche Behandlung von Bitcoin-Gewinnen in El Salvador hängt vom aktuellen lokalen Recht ab und kann sich ändern. Gesetzliches Zahlungsmittel zu sein bedeutet nicht zwingend, dass Gewinne steuerfrei sind
- Lokale Beratung: Konsultiere einen qualifizierten lokalen Steuerberater für die aktuell geltenden Regeln in deiner Situation
Australien
- Capital Gains Tax: Bitcoin-Veräußerungen unterliegen der CGT; 50 % CGT-Rabatt für Vermögenswerte gehalten > 12 Monate
- Lightning-Zahlungen: BTC-Lightning-Zahlungen sind CGT-Ereignisse und müssen gemeldet werden
- Kostenbasis: Anschaffungskosten zum Erwerbszeitpunkt; FIFO wird häufig angewendet
- Behörde: ATO (Australian Taxation Office)
Steuerregeln ändern sich häufig. Diese Übersicht dient der allgemeinen Information. Konsultiere für deine spezifische Situation einen qualifizierten Berater.
So erstellst du deinen Strike
Steuerbericht mit CoinTracking
Drei Schritte von der CSV zum fertigen Steuerbericht für dein Finanzamt.
Strike Transaktionen importieren
Lade deine CSV aus der Strike-App herunter (Einstellungen → Aktivität → Exportieren) und lade sie in CoinTracking hoch. Alle Bitcoin-Käufe, Verkäufe, Lightning-Sends und -Empfänge werden importiert.
Transaktionen prüfen und validieren
Öffne Berichte → Transaktionen validieren. CoinTracking meldet fehlende Anschaffungskosten, fehlende Kurse und nicht aufgelöste Transfers, damit du sie vor der Berichtserstellung korrigieren kannst.
Steuerbericht erstellen und exportieren
Wähle Deutschland als Land und das gewünschte Steuerjahr. CoinTracking erstellt einen Anlage-SO-konformen Bericht als PDF oder Excel — für dich oder direkt für deinen Steuerberater.
Nein — Strike stellt einen Transaktionsexport (CSV) zur Verfügung. CoinTracking importiert diesen und erstellt daraus deinen vollständigen Steuerbericht, inklusive Anschaffungskostenverfolgung über alle Bitcoin-Käufe und -Veräußerungen.
Öffne in der Strike-App Einstellungen → Aktivität → Exportieren. Lade deine Transaktionshistorie als CSV-Datei herunter und lade sie in CoinTracking über die Import-Suche hoch.
Ja — wenn du Bitcoin für eine Lightning-Network-Zahlung verwendest, gilt dies in den meisten Ländern als Bitcoin-Veräußerung im betreffenden Jahr. Gewinn oder Verlust ergibt sich aus dem aktuellen BTC-Wert zum Zahlungszeitpunkt abzüglich deiner ursprünglichen Anschaffungskosten (FIFO). CoinTracking importiert alle Strike-Lightning-Transaktionen und berechnet den Gewinn/Verlust je Transaktion.
Strike ist ein US-amerikanisches Unternehmen, reguliert durch FinCEN. Es unterliegt nicht der EU-DAC8-Meldepflicht. Nach US-Recht kann Strike für bestimmte Transaktionen FinCEN-Meldungen einreichen. Die steuerliche Compliance für Strike-Aktivitäten liegt in deiner persönlichen Verantwortung in deinem Wohnsitzland.
Deutschland schreibt FIFO je Wallet vor (§ 23 EStG). USA: FIFO oder spezifische Identifikation (IRS). UK: Section 104 Pooling (HMRC). CoinTracking unterstützt FIFO, LIFO, HIFO und alle gängigen Methoden.
Ja — in den meisten Ländern gilt der Empfang von BTC als Zahlung für Waren oder Dienstleistungen als steuerpflichtige Einnahme zum Marktwert (FMV) am Tag des Empfangs (§ 22 EStG in Deutschland: sonstige Einkünfte). Der FMV zum Empfangszeitpunkt wird zugleich deine Anschaffungskosten für eine spätere Veräußerung. CoinTracking erfasst dies als Einnahmenereignis in deinem Steuerbericht.
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